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„Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.“

Herbert Spencer, englischer Philosoph und Soziologe.

 

 

Wir reden in Neuenrade nicht nur von Bildung, sondern wir handeln.

Für die Zukunft brauchen wir kreative Menschen, deshalb muss auch auf kommunalpolitischer Ebene kreativ gehandelt werden. Wir müssen offen sein für neue Ideen und den Impulsen folgen, die zur Förderung der künstlerischen und kulturellen Bildung  von Kindern und Jugendlichen beitragen.

In der Vergangenheit haben wir die Erweiterung unserer städtischen Bildungsebene voran getrieben, wir haben die Schullandschaft belebt und der Erfolg einer Reihe langfristig angelegter Projekte und Konzepte zeigt heute eine Stadt mit einer breitgefächerten Infrastruktur an Grundschulen mit Offener Ganztagsschule, Hauptschule, Freier Waldorfschule, Kindertageseinrichtungen, Musikschule,  Kunstwerkstatt, Stadtbücherei und an vielen anderen kulturellen Veranstaltungsorten.

 

Eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen und Bildungsangeboten richtet sich dabei auch an die ältere Generation und an unsere ausländischen Mitbürgerinnen und -bürger. Die Einrichtungen sind für eine generationsübergreifende Nutzung ausgelegt. Die Grundlage aller kulturellen Aktivitäten ist  ein Gesamtkonzept, das die Bereiche zusammenführt. Wir haben erfolgreich Projektkonzepte umgesetzt mit dem Ergebnis, dass sich mit einer gut funktionierenden Kooperation zwischen Verwaltung, Schulen, Vereinen, den unterschiedlichsten Institutionen, Einrichtungen und Veranstaltungsorten ein Netz gebildet hat, an dem es sich lohnt weiter zu knüpfen.

 

Eine wichtige Voraussetzung war und ist es noch,  weitere Räume zu schaffen,  in denen künstlerisch-kulturelle Bildung stattfinden kann  –   Kulturpunkte, die wie Instrumente einzeln wahrgenommen werden oder  harmonisch wie in einem Orchester miteinander spielen können.

Im Laufe der Zeit ist  ein „Instrument“ nach dem anderen hinzu gekommen, so dass heute schon viele Kulturpunkte in unserer kleinen Stadt „klingen“.

Ein erfolgreich gespieltes Instrument  im außerschulischen Bereich ist u.a. die Initiative „KIKU-Kunstwerkstatt“, die bereits 2004 startete. Ein Schlüsselprojekt im wahrsten Sinne des Wortes, denn es wurde ein „Raum für Kinder und Jugendliche“ geöffnet, der  ein Schlüssel für viele junge Menschen ist, sich für die künstlerisch-kulturelle Bildung zu öffnen, sich wahrzunehmen, sich auszudrücken und ihre künstlerischen Neigungen zu qualifizieren.

Die Beachtung dessen, was sie selbst hergestellt haben, stärkt ihr Selbstwertgefühl und führt sie zur kultureller und sozialer Kompetenz. Dies ist eine gute Basis, um später eine gesellschaftliche Mitverantwortung zu tragen.

 

Für eine kleine Stadt mit nur ca. 12.500 Einwohnern ist die finanzielle Unterstützung von großer Bedeutung, denn vieles  könnte  im Kulturbereich ohne Sponsoren nicht verwirklicht werden. Die Gründung des Kulturvereins forumneuenrade e.v. im Oktober letzten Jahres  ist ein neues „Instrument“,  das auch in die  Zukunft hineinspielen soll, um die vielfältigen kulturellen Aktivitäten zu unterstützen. Bürgerinnen und Bürger engagieren sich, indem sie mitdenken, mitarbeiten und mitfinanzieren. Im Sponsorenpool des Kulturvereins können sich Unternehmen einbringen, indem sie sich über einen längeren Zeitraum mit einer Jahressumme beteiligen. Große und kleine Erfolge zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind.

Das jüngste Beispiel zeugt von einem großzügigen Beitrag eines Neuenrader Bürgers, der es mit seiner Spende ermöglichte, die notwendigen Musikinstrumente für das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ anzuschaffen, das gerade in unserer Burgschule erprobt wird.  Es ist nur einer der vielen Erfolge, die unser Handeln bestärken, die kulturelle  Bildungslandschaft  weiter wachsen zu lassen und neue Herausforderungen anzunehmen.
Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, dass das kulturelle Zukunftsbild unserer Gemeinde nicht nur eine Vision bleibt, sondern wir wollen uns bewusst für die Vermittlung von Kunst und Kultur einsetzen und nicht zuletzt auch die Einstellung aller Mitbürgerinnen und -bürger dazu positiv beeinflussen.

 

 

Klaus Peter Sasse

Bürgermeister a. D.