Abteilung Stadtverschönerung

Die Stadt mit optischen Verschönerungen attraktiver zu machen, ist das Ziel dieser Abteilung.
So wurden in den letzten Jahren zahlreiche Projekte realisiert.

Besondere „Lichtpunkte“ lassen Gebäude und Objekte abends erstrahlen.
Ein „Renner“ ist die Aktion „In Neuenrade werde ich groß“. Dabei haben Eltern oder Großeltern aus Neuenrade die Möglichkeit, in einem Babywald auf dem Kohlberg für ein Neugeborenes einen Baum zu pflanzen.
Auch dem wild entsorgten Müll möchte man (siehe „Aktion Höllmecke“) den Garaus machen.

Abteilungsleitung

Josef Brockhagen

Telefon:
02392 / 6 19 75
0174 / 8 08 40 28

E-Mail

HÖLLMECKESCHILDER

Seit fünf Jahren stellt die Abteilung Stadtverschönerung diverse Schilder am Anfang bzw. Einfahrt zur berühmt berüchtigten Höllmecke auf.

Die Höllmecke ist eigentlich die Landstraße L656 zwischen Neuenrade und dem Lennetal, wird aber im Volksmund seit eh und je nach dem kleinen Bach, der sie begleitet, benannt.

Schon früher war die Straße unfallträchtig, aber seitdem sie ausgebaut wurde, ist sie trotz Geschwindigkeitsbegrenzung für manchen Fahrer eine gefährliche Rennstrecke.

Als Warnung wurde das Schild aufgestellt:
Ich bin die Höllmecke und nicht der Nürburgring

Aber auch die Waldtiere leben hier gefährlich und einige verloren schon ihr Leben durch unverantwortliches Verhalten der Verkehrsteilnehmer.
Deshalb das Schild:
Achtung Autofahrer! Wir wohnen hier!

Aber das ist noch nicht alles. Die Verunreinigung der Straßenränder nahm immer mehr zu und trotz Bürgerinitiativen, die vergeblich versuchten durch Aufräumarbeiten dieser Unsitte Herr zu werden, wurde noch das dritte Schild kreiert:
Ich bin die Höllmecke und keine Müllkippe

Ob die nach einem gewissen Intervall wechselnden Schilder den erwünschten
Erfolg haben, ist schwer nachzuhalten, aber auf alle Fälle, so die Abteilung Stadtverschönerung, immer einen Versuch wert.

In Neuenrade werd‘ ich groß

Aktion Babywald

Die Idee, zur Geburt eines Kindes einen Baum zu pflanzen, ist uralt.
In Neuenrade wird dieser Brauch als Babywald mit dem Titel  „In Neuenrade werd‘ ich groß“ seit 2010 weitergelebt. 
Seitdem hat sich die jährliche Pflanzung so etabliert, dass sie fester  Bestandteil der Aktivitäten vom Kulturnetz Forum Neuenrade e.V., Abteilung Stadtverschönerung, ist.
2017 ist bereits die achte Pflanzung. Bisher sind 405 Bäume gepflanzt worden. Daraus resultiert eine  neu bepflanzte Waldfläche von 20600 m2 mit einer Länge von 530 m (Stand Mitte 2017).
Die wunderbare Lage mitten auf dem Kohlberg ist gut zu erreichen und wird von vielen Spaziergängern als Wanderpause oder als  Familienausflug mit integrierter Babybaumbesichtigung genutzt.
Der Pflanztag ist für Familien und deren Verwandte sowie dem  Freundeskreis ein Highlight geworden. 
Graben müssen im Normalfall die Väter selbst und beim weiteren  Pflanzgeschehen helfen natürlich alle Besucher mit. Sollte irgend etwas dabei ins Stocken kommen, springen die anwesenden Vollprofis von Baumschulen Wiesemann sofort ein.
Unzählige Fotos werden gemacht und verewigen dieses Ereignis. 
Auch knallt so mancher Sektkorken und dann wird der Baum nicht gegossen sondern begossen.
Der jährliche Pflanztermin ist immer der erste Sonntag im November.
Bisher hat Petrus immer schönes Herbstwetter geschickt und somit seine Neuenrader Babys nie „im Stich“ gelassen. Wobei, laut dem Veranstalter, bei jedem Wetter gepflanzt wird.
Nach der Arbeit ist ein kleines Pflanzschwätzchen mit Bratwurst und Getränk möglich.

Anmeldeempfehlung:
Sobald der Wunsch nach einem Babybaum aufkommt, bitte anmelden, denn die Nachfrage ist groß. Der Kostenbeitrag beträgt € 50.- pro Baum.

Anmeldungen an:
Josef Brockhagen 02392 – 61975 (Vorsitzender)
Margarete Kind 02392 – 69328 (Stadtverwaltung)
Horst Hanke 02392 – 6337 (Mitorganisator)

Angeboten werden folgende Baumsorten: Ahorn, Buche, Kastanie, Linde und Walnuss.

Da die Aktion von Neuenrader Firmen zusätzlich gesponsert wird, ist die jährliche Baumanzahl mit 40 / 45 Exemplaren limitiert.

Die Schutzhütte

Diese Hütte steht glücklicherweise genau einem Teil des Babywaldes gegenüber und mancher Wanderer oder Babywaldbesucher kann sich in geschützter Lage auf der Hüttenbank ausruhen und die schöne Aussicht ins Dahlertal genießen (oder die Sponsorentafel des Babywaldes lesen).

Gestiftet und aufgebaut wurde diese Hütte vom Handwerksbetrieb Stefan Schmidt.

Der Schnullerbaum

Passend zum Babywald und dort mittendrin wurde ein Schnullerbaum aufgestellt.

Dieser Baum soll den Kindern erleichtern, ihren geliebten Schnuller abzugeben.

Der Brauch kommt ursprünglich aus Dänemark. Auf Anregung Neuenrader Bürger wurde diese schöne und hilfreiche Idee vom Forum Neuenrade e.V., Abteilung 
Stadtverschönerung, übernommen. So steht auf dem Kohlberg ein Schnullerbaum.

In dem Baum wohnt eine Schnullerfee. Der wird der Schnuller geschenkt, worüber sie sich so freut, dass sie sich (Eltern) meistens mit einem Geschenk bedankt.

Oft ist dieses Ritual ein Ausflug der gesamten Familie mit einem spannenden Finale, wenn die Kinder ihren geliebten „Schnulli“ an den Baum hängen. 

Der Schnullerbaum steht allen Bürgern jederzeit, ohne Anmeldung und Kosten zur Verfügung.

Forum Neuenrade e.V.

Alte Burg 1
58809 Neuenrade

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